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Samstag, 25. November 2017

Einsätze 2010

61/2010 Waldbrand-Übung

Einsatzdaten
Einsatzzeit10.05.2010 06:00 Uhr
EinsatzortSpitzingsee
EinsatzartIuK-Einsatz
IuK-AlarmIuK-Alarm

200 Frauen und Männer der Feuerwehren aus der Landeshauptstadt München und des Landkreises Miesbach, Polizei, Bundeswehr, Bergwacht, ADAC, THW und Bundespolizei üben die Brandbekämpfung bei der unteren Firstalm.

Mächtig Staub aufwirbeln die Hubschrauber von Polizei, Bundeswehr, ADAC und Bundespolizei bei der Landung am Parkplatz am Spitzingsee. Nach dem Briefing von Piloten und Übungsteilnehmern geht es schon los. In einem Waldstück unterhalb der Krettenburg wird eine mächtige Rauchwolke, die von einem eigens mitgebrachten Pyrotechniker mit mehreren Rauchmaschinen dargestellt wird, sichtbar. Die bodengebundenen Kräfte aus dem Landkreis Miesbach setzen sich mit ihren Fahrzeugen in Bewegung.

Bei der unteren Firstalm endet die Straße und das Feuerwehrequipment muss an den Waldrand, gut 300 Meter entfernt, getragen werden. Es werden zusätzlich mit Hubschraubern Wasserbehälter, Tragkraftspritzen, Stromaggregate und Schläuche am Waldrand bei den Einsatzkräften abgesetzt.

Der Hubschrauber des Heeres, CH 53 G, nimmt den ersten 5.000 Liter Außenlastbehälter mit Hilfe der Flughelfer/innen an den Haken und stellt sich über den Spitzingsee um ihn zu befüllen. Kurze Zeit später ist die Maschine schon in Richtung „brennender Wald“ unterwegs und versucht zielgenau das Löschwasser am Brandort zu verteilen.

Mit kleineren Außenlastbehältern bringen Hubschrauber von Bundespolizei und Polizei das Löschwasser in Zwischenbehälter mit 7.000 Litern, die die Wasserversorgung für die bodengebundenen Kräfte befüllen.

Der ADAC-Hubschrauber setzt Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr im See ab, für den Fall, dass bei der Übung etwas schief läuft und jemand schnelle Hilfe braucht.

Am Ende der Übung, gegen 14:00 Uhr, geht es zur Einsatznachbesprechung. Die Übung kann als gelungen bezeichnet werden und die Übungsleitung ist zufrieden, obwohl die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit noch besteht.
Die Übungsleitung bedankt sich bei allen Beteiligten und hofft auf eine erneute Beteiligung der Übungsteilnehmer in nächsten Jahr, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. [bfm-pie]

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