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Dienstag, 21. November 2017

Volkshochschule besucht die Feuerwehr Sendling

Mit einem umfangreichen Überblick von den historischen Wurzeln bis zu den aktuellen Aufgaben der Feuerwehr Sendling begann der Rundgang im Gerätehaus Sendling. Eine Besucherin hatte einen besonderen Grund für ihren Besuch.

Die Station „Atemschutzgeräteträger“

Die Station „Atemschutzgeräteträger“

Die Feuerwehr freut sich über das persönliche Dankeschön

Die Feuerwehr freut sich über das persönliche Dankeschön

Einblicke in die Geschichte der Feuerwehr in München gab es zunächst vom Leiter der Sendlinger Öffentlichkeitsarbeit Peter Pöggeler. Unterstützt mit viel historischem Text- und Bildmaterial wurden wichtige Ereignisse wie die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr München durch Arnold Zenetti und die spätere Motorisierung erläutert.

Abteilungsführer Sebastian Meusel gab danach einen Überblick über die Aufgaben und Tätigkeiten heute und in der Zukunft. Dazu zählen neben den klassischen Aufgaben wie Brandbekämpfung und Hilfeleistung viele Sonderaufgaben wie die Unterstützung der Örtlichen Einsatzleitung, Flughelfer- und Kontingenteinsätze im Katastrophenfall.

Danach hatten die Besucher im praktischen Teil die Gelegenheit an verschiedenen Station Fragen zu stellen. Wieviel zusätzliche Last ein Atemschutzgeräteträger im Einsatz mitschleppen muss, wurde anschaulich durch einen Vorher-Nacher-Vergleich mit einer Personenwaage gezeigt: Mehr als 30 Kilogramm an Persönlicher Schutzausrüstung, Atemschutzgerät und sonstiger Ausrüstung müssen von einer Person schnell und sicher zur Brandstelle teils mehrere Stockwerke hoch gebracht werden, um dort damit zu arbeiten.

Persönlich Danke sagen wollte bei ihrem Besuch eine Dame, die vor fast genau einem Jahr bereits unverhofft Kontakt mit der Feuerwehr Sendling hatte. Bei einem Zimmerbrand wurde ein Familienmitglied der Frau durch den beherzten Einsatz der Feuerwehr in Sicherheit gebracht und das Feuer schnell gelöscht.

[rei]
04.04.2011 Alter: 7 Jahre
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