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Donnerstag, 23. November 2017

Sendlinger Feuerwehr übt Eisrettung

Die Medien berichten regelmäßig über die Gefahren beim Betreten von zugefrorenen Gewässern. Dennoch brechen auch in diesem Winter wieder viele Menschen auf den oberbayerischen Seen ins Eis ein - mit teils tödlichen Folgen.

Eisrettungsübung mit Überlebensanzug und Leitern

Gesicherte Eisrettung mit Überlebensanzug und Leitern

Verbotsschild und Rettungsgeräte an zugefrorenem See

Wer die Verbote ignoriert, begibt sich in große Gefahr

Auch wenn Sie bereits andere Personen auf einer Eisfläche eines Sees beobachten, bedeutet das nicht, dass die Eisfläche sicher trägt! Nur wenn ein See offiziell, das heißt über die Medien oder durch entsprechende Beschilderung, zum Betreten freigegeben ist, besteht im abgesteckten Bereich keine Gefahr.

Außerhalb einer solchen Absperrung hat die Feuerwehr Sendling am Samstag, 17. Januar an der Floßlände in München-Thalkirchen ihre jährliche Eisrettungsübung durchgeführt.
Angeleitet wurde die Übung durch speziell ausgebildete Kollegen der Berufsfeuerwehr, die mit ihrem Gerätewagen „Wasserrettung“ vor Ort waren. Die Fahrzeuge sind auf den Feuerwachen 5 und 6 in Ramersdorf und Pasing stationiert und unter anderem mit Tauchgeräten und einem Schlauchboot ausgerüstet.

Das Sendlinger Gerätehaus in der Zillertalstraße liegt nur wenige Meter vom Münchner Westpark entfernt.
Durch diese Lage sind die Feuerwehrkameraden beim Einsatz an einem der Westparkseen üblicherweise die ersteintreffenden Helfer und müssen deshalb jährlich eine Wiederholungsübung zur Eis- oder Wasserrettung durchlaufen.

Lesen Sie auch unsere Öffnet internen Link im aktuellen FensterHinweise zum Betreten von Eisflächen.

[pla/rei]
17.01.2009 Alter: 9 Jahre
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