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Samstag, 25. November 2017

Flughelferübung mit Hubschraubern und Löschflugzeug

Mitte Mai fuhren vier Kameraden der Abteilung Sendling zu einer Flughelferübung in den Landkreis Deggendorf. Die Besonderheit: Neben zwei Hubschraubern war auch ein Flugzeug mit am Start.

Löschflugzeug PZL M18 Dromader beim Löschwasserabwurf

Löschflugzeug PZL M18 Dromader beim Löschwasserabwurf

Hubschrauber EC 155 der Bundespolizei transportiert einen Löschwasserbehälter

Hubschrauber EC 155 der Bundespolizei transportiert einen Löschwasserbehälter

An der Übung nahmen über 150 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis Deggendorf, die Polizei, die Bundespolizei sowie die Flughelferstaffel und die IuK-Einheit aus München teil.
Die Opens internal link in current windowIuK-Einheit, die von der Abteilung Sendling gestellt wurde, koordinierte die beiden Hubschrauber der Polizei und der Bundespolizei sowie das Löschflugzeug bei dieser Waldbrandbekämpfungsübung.

Die Hubschrauber wurden von dem Landeplatz etwa zehn Flugminuten vom Übungsziel im Landkreis Deggendorf entfernt mit dem nötigen Equipment durch die Flughelferstaffel ausgestattet. So wurden zum Beispiel speziell für die Waldbrandbekämpfung aus der Luft konstruierte Löschwasserbehälter an den Hubschraubern eingehängt und durch die ortsansässigen Feuerwehren mit Wasser gefüllt. So ausgestattet ging es für die Hubschrauber dann zum fiktiven Einsatzgebiet in Auerbach.

Insgesamt waren die Hubschrauber knapp zwei Stunden in der Luft und haben über 8.000 Liter Wasser über dem Einsatzort abgeworfen. Die IuK-Einheit übernahm die Flugabschnittsleitung und besetzte zwei Funkkanäle, welche die Kommunikation zwischen der Örtlichen Einsatzleitung und der Leitstelle sicherstellte.

Des Weiteren erstellte sie nach einem eigens dafür entwickelten Konzept eine Statusübersicht, auf der zu sehen war, welcher Hubschrauber mit welcher Beladung zu welchem Ziel unterwegs war. Zur besseren Übersicht wurde darüber hinaus eine Funkskizze erstellt.

Eine Herausforderung war die Abwicklung des Flugfunks, da auch ein Löschflugzeug an der Übung teilnahm, das mit einem polnischen Piloten besetzt war. Die Kommunikation mit dem Piloten per Flugfunk war deshalb in Englisch, was durch einen Kollegen der Flughelferstaffel mit der Ausrüstung der IuK-Einheit abgewickelt wurde.

Die Zusammenarbeit zwischen der IuK-Einheit und der Flughelferstaffel mit den ortsansässigen Feuerwehren hat sehr gut funktioniert und gezeigt, dass die Sendlinger Kollegen für solche Einsätze sowohl gut ausgebildet als auch gut ausgestattet sind.

Weitere Übungen zur Waldbrandbekämpfung aus der Luft:

Bilder: DLFR, Deutsche Löschflugzeug Rettungsstaffel

[kra]
21.05.2012 Alter: 6 Jahre
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