Praxistraining zum Einsatz von Feuerlöschern
Ideal um Kleinfeuer und Entstehungsbrände zu löschen, sind sie unentbehrliche Helfer im Brandschutz. Aber wer hat schon Gelegenheit, die Bedienung eines Feuerlöschers vorab einmal auszuprobieren? Die meisten Merkregeln und Handgriffe beim Löschereinsatz konnten durch eine praktische Übung angewendet werden.
Die wichtigste Kennzeichnung auf jedem Feuerlöscher ist die Angabe der Brandklasse, die für den Einsatzbereich eines Löschers steht. So müssen beispielsweise im gewerblichen Küchenbereich Feuerlöscher verwendet werden, die zum Löschen von Öl- und Fettbränden geeignet sind. Dies ist durch die Brandklasse F gekennzeichnet. Der Einsatz eines Wasser- oder Schaumlöschers könnte hier eine
Fettexplosion zur Folge haben.
Auch beim Vorgehen im Löschangriff sind einige Grundsätze zu beachten. Im Freien ist zum Beispiel die Windrichtung entscheidend: Nicht gegen, sondern immer mit der Windrichtung löschen. Und generell gilt: Beim Löschen immer auf den Brandherd und nicht auf die Flammen zielen. Weitere Hinweise zur richtigen Anwendung und zu Brandklassen finden Sie auf unseren
Service-Seiten.
Im Verlauf des Trainings wurden an den Übungsobjekten „brennender Mülleimer“ und „brennender PC-Monitor“ die Kenntnisse in die Praxis umgesetzt. Die simulierten Kleinfeuer wurden mit Wasser- und CO2-Löscher bekämpft. Auch der parallele Einsatz mehrerer Löscher wurde demonstriert.
Die Freiwillige Feuerwehr München führt auch auf ihren erstausrückenden
Löschgruppenfahrzeugen unterschiedliche Feuerlöscher mit. Neben einem wasserbefüllten Kleinlöschgerät sind das ein Pulver-, ein Schaum- und ein CO2-Löscher.
Die Übung wurde vom
Brandschutzservice Höchstetter durchgeführt und mit Übungsgeräten ausgetattet. Durch das Arbeiten an einer gasbetriebenen Feuerstelle war ein gefahrloses und umweltgerechtes Üben mit Feuerlöschern möglich.



