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Mittwoch, 22. November 2017

Fernmeldefortbildung für Sendlinger

In den vergangenen drei Wochen besuchten neun Kameradinnen und Kameraden den Funk- und Fernmeldeaufbaulehrgang der Freiwilligen Feuerwehr München.

Der Stab in der Abschnittsführungsstelle

Da die Abteilung Sendling mit der in München einmaligen Zusatzaufgabe „Information und Kommunikation“ beauftragt ist, nahmen neben zwei Großhaderner Kollegen überwiegend Sendlinger Kameraden an dem Lehrgang teil.

Der Lehrgang vermittelte sowohl Wissen und Fertigkeiten zur stabsmäßigen Führung in Katastrophensituationen und bei Großschadenslagen als auch zum Führen in Konfliktsituationen sowie zu verschiedenen Möglichkeiten der Kommunikation.

Zu den Kommunikationsmitteln zählt unter anderem der sogenannte „KomKo2“. Dabei handelt es sich um einen Koffer mit Mitteln zur Kommunikation per ISDN- und GSM-Telefon, Telefax und Internet, unterstützt durch einen Laptop mit Drucker. Mit dem Koffer ist es möglich, einen beliebigen ISDN-Mehrgeräteanschluss für die Kommunikation im Katastrophenfall zu nutzen.

Zu den weiteren Lehrgangsinhalten zählten Geografie, politische und rechtliche Zusammenhänge, das bayerische Führungsmodell und der BOS-Funk im Katastrophenfall.

Am Samstag, den 25.10.2008 wurde der Kurs mit einer Stabsrahmenübung abgeschlossen. In dieser Übung konnten die Teilnehmer ihr Wissen zur Erstellung von Lagekarten, Koordination von Einsätzen und zum Lösen von Versorgungsproblemen unter Beweis stellen. Dies wurde mit Funk- und Telefonunterstützung an einem realen Katastrophenfall geübt, der im Jahr 2005 durch ein Hochwasser so geschehen ist.
Am Ende der Übung musste sich der Stab den Fragen der „Pressevertreter“ stellen.

Um die im Katastrophenfall vorkommenden Schwierigkeiten und das anfängliche Chaos beherrschbarer zu machen, sowie die Qualität der Einsatzabwicklung zu erhöhen, werden hierzu laufend weitere Übungen in der Abteilung nötig sein.

[gei/rei]
25.10.2008 Alter: 9 Jahre
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