Von „KatS-Fahrzeugen“ und oranger Lackierung
Neben dem THW (gegründet 1950) schuf die Bundesregierung 1957 den Luftschutzhilfsdienst (LSHD) als weitere Hilfsorganistion. Um seine Aufgabe, die Bevölkerung in Notstandsfällen zu unterstützen, gut zu erfüllen, wurde er in Fachdienste aufgeteilt. Besonders zu nennen wären hier der Brandschutzdienst, der Bergungsdienst, der Sanitätsdienst, der ABC-Dienst und der Fernmeldedienst.
Im Jahre 1958 wurde der LSHD und das THW im Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz (BZB) zusammengefasst, das seit 1974 die Bezeichnung Bundesamt für Zivilschutz (BZS) führt. Damit seine Verbände mobil sind, ließ das Bundesamt speziell entwickelte Fahrzeuge konzipieren.
1968 wurden die Einheiten des LSHD in den Katastrophenschutz (KatS) der kreisfreien Städte und Landkreise eingegliedert. So gingen die Fahrzeuge des Brandschutzdienstes zu den Feuerwehren (KatS-Fahrzeuge). Im Rahmen dieser Reform und aus taktischen Gründen wurden die Fahrzeuge je nach Fachdiensten unterschiedlich lackiert.
Die Farbgebung ist wie folgt geregelt:
- Der Brandschutzdienst: rot (RAL 3000)
- Der Bergungsdienst: ultramarinblau (RAL 5002)
- Der Sanitätsdienst: elfenbein (RAL 1014)
- Der ABC-, Fernmelde- und die Versorgungsdienste: orange (RAL 2004)
Das bis dahin verwendete Khakigrau ist seit dem verschwunden.




