Wann wird Schaum eingesetzt?
Schaum wird vorwiegend zum Löschen brennbarer Flüssigkeiten oder flüssig werdender Stoffe eingesetzt. Luftschaum besteht aus den Bestandteilen:
- Wasser
- Schaummittel
- Luft
Durch das Bedecken des Brandherdes kann das Feuer in kurzer Zeit hauptsächlich durch Ersticken gelöscht und an der Wiederentzündung gehindert werden.
Neben Schwer- und Mittelschaum, der durch Rohre abgegeben wird, die auch auf unseren Fahrzeugen verlastet sind, gibt es noch den Leichtschaum, der durch ventilatorähnliche Leichtschaum-Generatoren produziert wird.
Schaummittel-Zumischung
Abgesehen vom
Schaumlöscher muss zum Löschen mit Schaum dem Wasser zunächst ein Schaummittel zugemischt werden. Dies geschieht entweder manuell durch einen Schaummittel-Zumischer und tragbaren Schaummittelkanistern oder automatisch durch eine im Fahrzeug verbauten Schaummittel-Dosiereinrichtung.
Schaumrohr/-pistole
Zum Löschen mit Schaum gibt es auf unseren Fahrzeugen verschiedene Geräte für die Schaumabgabe:
- Schwerschaumrohr
zur Abgabe von Schwerschaum (Verschäumungszahl bis 1:20) - Mittelschaumrohr
zur Abgabe von Mittelschaum (Verschäumungszahl bis 1:200) - Kombischaumrohr
umschaltbar zwischen Schwer- und Mittelschaum - Schaumpistole
zur Abgabe geringer Schaummengen, mit integriertem Schaummittelbehälter (Foto)
Schaumlöscher
Handfeuerlöscher mit Schaum als Löschmittel werden vorwiegend für Klein- und Entstehungsbrände der Brandklassen A und B verwendet. Die Verschäumung geschieht in der Regel mit einer CO2-Druckkartusche im Löscher.




