Sie sind hier: Ausrüstung / Geräte / Kommunikation / Funkmeldeempfänger
Donnerstag, 18. Dezember 2014

Funkmeldeempfänger (FME)

Der analoge Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Piepser oder Funkwecker genannt, ist Teil der Alarmierungskette bei der Freiwilligen Feuerwehr in München. Mit ihm wird die Stille Alarmierung realisiert, was bedeutet, dass im Alarmfall die Feuerwehr-Aktiven durch einen Alarmton am persönlichen FME zum Einsatz gerufen werden und nicht durch Sirenensignale, die für jeden Mitbewohner hörbar sind.

Nachdem ein Notruf bei der Öffnet internen Link im aktuellen FensterIntegrierten Leitstelle (ILST) eingetroffen ist, wird abhängig vom Meldebild und Einsatzort, ein Alarm an die FMEs der Abteilung Sendling gesendet und gleichzeitig das Alarmschreiben ins Gerätehaus gefaxt. Die Kameraden der Abteilung Sendling werden je nach Meldebild auf einer von fünf Schleifen alarmiert. Die Kräfte, die zum Einsatz zum Gerätehaus anfahren, melden sich daraufhin zunächst am Öffnet internen Link im aktuellen FensterAQS an.

In München sind FMEs verschiedener Hersteller im Gebrauch. Die Funktionstüchtigkeit der FMEs wird durch eine regelmäßige Probealarmierung überprüft.

Der Funkmeldeempfänger "Swissphone Quattro 98" ist der am meisten Verwendete der Abteilung Sendling. Er kann maximal mit acht Schleifen programmiert werden und verfügt über einen Vibrationsalarm und Display. Die Betriebszeit liegt zwischen 75 und 120 Stunden bei einem Gewicht von 120 Gramm. 

Der Funkmeldeempfänger "Bosch 88 S" wird in der Abteilung Sendling auch noch häufig eingesetzt. Er hat eine Akkuleistung von 70 Stunden und kann auf bis zu 25 Rufschleifen alarmiert werden.

Im Display können die letzten Alarmschleifen angezeigt werden. Zusätzlich zur akustischen Alarmierung, gibt es bei diesem Gerät einen Vibrationsalarm. Der Funkmeldeempfänger hat ein Gewicht von 145 g.