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Montag, 21. April 2014

Funkmeldeempfänger (FME)

Der analoge Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Piepser oder Funkwecker genannt, ist Teil der Alarmierungskette bei der Freiwilligen Feuerwehr in München. Mit ihm wird die Stille Alarmierung realisiert, was bedeutet, dass im Alarmfall die Feuerwehr-Aktiven durch einen Alarmton am persönlichen FME zum Einsatz gerufen werden und nicht durch Sirenensignale, die für jeden Mitbewohner hörbar sind.

Nachdem ein Notruf bei der Öffnet internen Link im aktuellen FensterIntegrierten Leitstelle (ILST) eingetroffen ist, wird abhängig vom Meldebild und Einsatzort, ein Alarm an die FMEs der Abteilung Sendling gesendet und gleichzeitig das Alarmschreiben ins Gerätehaus gefaxt. Die Kameraden der Abteilung Sendling werden je nach Meldebild auf einer von fünf Schleifen alarmiert. Die Kräfte, die zum Einsatz zum Gerätehaus anfahren, melden sich daraufhin zunächst am Öffnet internen Link im aktuellen FensterAQS an.

In München sind FMEs verschiedener Hersteller im Gebrauch. Die Funktionstüchtigkeit der FMEs ist durch eine regelmäßige Probealarmierung überprüfbar.

Der Funkmeldeempfänger Bosch 88 S wird in der Abteilung Sendling am häufigsten eingesetzt. Er hat eine Akkuleistung von 70 Stunden und kann auf bis zu 25 Rufschleifen alarmiert werden.

Im Display können die letzten Alarmschleifen angezeigt werden. Zusätzlich zur akustischen Alarmierung, gibt es bei diesem Gerät einen Vibrationsalarm. Der Funkmeldeempfänger hat ein Gewicht von 145 g.

Der Funkmeldeempfänger Pageboy II wird ebenso in der Abteilung Sendling eingesetzt. Er hat eine Akkuleistung von 40 Stunden bei einem Gewicht von 115 g, kann jedoch nur auf einer Schleife alarmiert werden.