Bombenfund am Neubaugebiet Hochäckerstraße

Am Donnerstag, den 6. März 2014, gegen 13:50 Uhr, wurde im Rahmen einer routinemäßigen „Vorraumuntersuchung“ anlässlich der Erschließung eines Neubaugebiets an der Hochäckerstraße/Autobahn A8 eine 250-kg-Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg aufgefunden. Diese befand sich etwa 30 Meter neben der Autobahn A8 in einer Tiefe von rund einem Meter.

Für die Entschärfungsarbeiten wurde ein Absperrbereich von 1.000 Meter Durchmesser eingerichtet. Der Evakuierungsbereich umfasste Dellauerweg, Sandgrubenweg, Peralohstraße, Schreivogelstraße, Lehenweg, Fasanjägerstraße, Schloßbauerstraße, Teile der Hockäckerstraße, Stümpflingstraße, Bodenschneidstraße, Görzer Straße, Mitterweg, Puechbergerstraße und Am Jagdweg.

In dem Absperrbereich mussten gut 1.000 Menschen ihre Wohnungen vorsorglich verlassen. Auch die Autobahn A8 wurde von der Autobahnpolizei um zirka 18:20 Uhr bis nach der Entschärfung zwischen Neubiberg und Ramersdorf in beiden Richtungen gesperrt. Ebenso stellte auch die MVG dort den Betrieb ein. Die Bevölkerung wurde über Rundfunk und Lautsprecherwagen informiert.

Betroffene Bürger konnten während der Entschärfungsarbeiten die Grundschule an der Balanstraße, Balanstraße 153, aufsuchen. Dort wurden bis zum Einsatzende 202 Personen betreut. 20 mobilitätseingeschränkte Einwohner wurden durch den Rettungsdienst abtransportiert.

Gegen 19:45 Uhr hatte der Sprengmeister die Bombe entschärft. Alle evakuierten Personen konnten zurück in ihre Wohnungen. Die Sperrung der Autobahn und der betroffenen Bereiche wurde aufgehoben.

Die IuK-Einheit der Abteilung Sendling wurde zur Führungsunterstützung alarmiert.