Brandgeruch auf der Wiesn

Als ein Mitarbeiter eines Festzeltes den Brandgeruch im Schankbereich wahrnahm, alarmierte er sofort die Feuerwehr. Daraufhin rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr München mit über 40 Fahrzeugen aus.

DatumUhrzeitOrtMeldungAbt.
29.09.201514:58Oktoberfest WirtsbudenstraßeRauchentwicklung im FreienSE

Die Einsatzkräfte der Wiesnwache kontrollierten den Bereich in der rückwärtigen Limoschänke mit einer Wärmebildkamera. Parallel zu dieser Maßnahme entfernten sie mehrere angrenzende Verkleidungsplatten und Holzplanken. Es konnte keine Brandfeststellung gemacht werden. Um eine Gefährdung ausschließen zu können, wurde über die Nacht hinweg durch die Einsatzkräfte eine regelmäßige Nachsicht durchgeführt.

Da ein Festzelt mit mehreren tausend Gästen für die Feuerwehr ein äußerst sensibles Objekt darstellt, wurde hier über zwei Tage akribisch nach der Ursache gesucht. Grund hierfür war ein Trägerrohr der Galeriebrüstung im Freien. Über dessen Bohrungen entsorgten Raucher immer wieder ihre Kippen und versetzten somit die darunterliegenden Filter in einen Schmorbrand. Nach zwei Tagen und mehreren Nachsichten war die Ursache dann gefunden und die Bohrungen konnten verschlossen werden. Weder wurden Gäste des Zeltes verletzt noch waren sie in Gefahr. [bfm]

Die Abteilung Sendling wurde mit vier Fahrzeugen alarmiert, wobei ein Opens internal link in current windowHilfeleistungslöschfahrzeug zur Besetzung der Feuerwache 3 an der Theresienhöhe geschickt und ein Opens internal link in current windowGerätewagen IuK zur Unterstützung des Opens internal link in current windowKELF alarmiert wurde.