Rauchentwicklung in der Westendstraße

Im Batterieraum eines Unternehmens in der Westendstraße platzten aufgrund einer Überspannung drei Großbatterien. Dabei spritzte die Batteriesäure (Schwefelsäure) in den Raum und verdampfte zum größten Teil.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Schadstelle im Keller nur mit speziellen Schutzanzügen und schwerem Atemschutz betreten. Damit die Schwefelsäuredämpfe sich nicht im gesamten Haus ausbreiten, wurde der Gebäudetrakt mit Überdrucklüfter belüftet und im Batterieraum eine Abluftöffnung geschaffen.

Parallel zu diesen Maßnahmen wurde in Zusammenarbeit mit den hauseigenen Technikern die Batterieanlage komplett abgeschlossen. Weitere Trupps nahmen während der gesamten Einsatzzeit Messungen vor. Abschließend wurde die Säure mit speziellen Bindemitteln aufgenommen. Alle Einsatzkräfte mit Schutzanzügen wurden nach Verlassen des Raumes durch die Dekontaminationsanlage der Feuerwehr wieder gereinigt.

Der Einsatz zog sich bis in die Abendstunden hinein. Es wurden keine Personen verletzt oder waren in Gefahr. Der Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt.