Über 1.000 Einsätze durch heftigen Regen

Starke Regenfälle mit einer Niederschlagsmenge von 82 l pro m² bescherten der Feuerwehr München eine schlaflose Nacht.

Datum Uhrzeit Ort Meldung Abt.
18.05.2002 22:21 Lindenschmitstraße Keller unter Wasser SE
18.05.2002 22:26 Lindenschmitstraße Trafostation unter Wasser SE
18.05.2002 22:31 Aidenbachstraße Keller unter Wasser SE
18.05.2002 22:40 Fürstenrieder Straße Keller unter Wasser SE
18.05.2002 23:45 Lindenschmitstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 00:45 Lindenschmitstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 01:30 Adi-Maislinger-Straße Aufzugschacht unter Wasser SE
19.05.2002 01:34 Lindenschmitstraße Tiefgarage unter Wasser SE
19.05.2002 01:45 Lindenschmitstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 11:10 Aberlestraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 11:40 Dachauer Straße Aufzugschacht unter Wasser SE
19.05.2002 11:49 Fröbelplatz Keller unter Wasser SE
19.05.2002 12:19 Primatastraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 12:38 Daiserstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 13:20 Hansastraße Aufzugschacht unter Wasser SE
19.05.2002 13:29 Aberlestraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 15:53 Kyreinstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 16:00 Lindenschmitstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 16:27 Kürnbergstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 16:51 Danklstraße Tiefgarage unter Wasser SE
19.05.2002 17:25 Leonhard-Moll-Bogen Keller unter Wasser SE
19.05.2002 17:59 Banatstraße Keller unter Wasser SE
19.05.2002 18:12 Leibnizstraße Keller unter Wasser SE

Allein in den ersten 30 Minuten nahmen die Disponenten der integrierten Leitstelle über 130 Anrufe von Münchner Bürgern auf. Nach 60 Minuten steigerte sich das Einsatzaufkommen auf über 380 abzuarbeitende Alarme. Insgesamt alarmierten Münchner Bürger im Laufe der Nacht bis jetzt etwa 1.100 Mal die Feuerwehr.

Im Dauereinsatz wurden davon bereits ca. 300 Einsätze abgewickelt. Von den restlichen 800 wird der Teil, der noch nicht von den Betroffenen selbst behoben werden konnte, heute der Reihe nach von der Feuerwehr abgearbeitet. In der Gesamtzahl der Notrufe sind ca. 350 Alarmierungen enthalten, die durch Geringfügigkeit kein Eingreifen der Feuerwehr nötig machten. Darum kann die Tätigkeit der Feuerwehr um diese Differenz nach unten korrigiert werden. Hauptsächlich handelte es sich bei den Schäden um eingedrungenes Regenwasser in Kellern oder anderen Räumen. Ebenfalls wurden einige Straßentunnels überflutet und der Verkehr erheblich behindert.

Unterstützt wurden die Arbeiten der Feuerwehr vom Technischen Hilfswerk München-West.