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Montag, 18. Dezember 2017

Erste Hilfe bei Herz-Kreislauf-Stillstand

Wenn ein Mensch in Ihrer Nähe zusammensackt oder wenn Sie auf eine leblose Person treffen, dann sind Sie gefordert!

Maßnahmen als Ersthelfer

  • Überprüfen Sie das Bewusstsein der Person. Sprechen und fassen Sie die Person an. Zwicken Sie die Person im Gesicht, um auszuschließen, dass die Person nur schläft.
  • Wenn bewusstlos: Setzen Sie unverzüglich den Notruf Öffnet internen Link im aktuellen Fenster112 ab. Falls weitere Personen in Ihrer Nähe sind, holen Sie sich diese zu sich, damit sie mithelfen.
    Überprüfen Sie die Atmung durch Sehen, Hören und Fühlen: Hebt sich der Brustkorb? Spüren oder hören Sie die Atmung? Ist die Atmung normal vorhanden: „Stabile Seitenlage“.
  • Bei keiner normalen Atmung oder wenn Sie sich nicht sicher sind: Beginnen Sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit 30x Herzdruckmassage und 2x beatmen im Wechsel.
    Wenn ein Defibrillator in der Nähe ist, dann möglichst schnell einsetzen – siehe Opens internal link in current windowunten!
    Wichtig ist die dauerhaft durchgeführte Herzdruckmassage! Führen Sie die Wiederbelebung so lange durch, bis die Rettungskräfte eintreffen oder die Person das Bewusstsein wieder erlangt.

Kurz zusammengefasst: Notruf Defibrillator Herzdruckmassage!

Unterlassene Hilfeleistung ist kein „Kavaliersdelikt“ und kann sowohl straf- als auch zivilrechtlich verfolgt werden. Es kommt auf Sie an! Jeder Versuch zu helfen, ist viel besser als gar keine Hilfe.

Zusätzliche Hilfe durch Defibrillation

Auch wenn das Herz nicht mehr schlägt, besteht bei Kammerflimmern die Chance, durch frühen Einsatz eines automatisierten Defibrillators (Öffnet internen Link im aktuellen FensterAED), das Herz wieder zum Schlagen zu bringen. Geschieht das innerhalb der ersten Minute, besteht eine Überlebenschance von mehr als 90 Prozent.

Die Abteilung Sendling führt bereits seit Öffnet externen Link in neuem Fenster2002 einen AED auf dem erstausrückenden Feuerwehrfahrzeug mit. Opens internal link in current windowMittlerweile führen beide Hilfeleistungslöschfahrzeuge je einen AED mit.

In München sind bereits an vielen öffentlichen Orten wie zum Beispiel in vielen U-Bahnhöfen solche AEDs zu finden. Weitere Informationen: