Fliegerbombenfund in Obermenzing

Am Montag, 17. Juli gegen 13 Uhr wurde auf einer Baustelle im Betzenweg in Obermenzing eine 10-Zentner-Fliegerbombe gefunden.

Nr. Datum Uhrzeit Ort Meldung Einsatzart Abt.
1 17.07.2017 15:08 Betzenweg Führungsunterstützung IuK-Einsatz SE

Nach einer Lagebeurteilung durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr München und Polizei und in Absprache mit den Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes wurde ein Sperrbereich von 500 Metern um den Fundort festgelegt.

Überwiegend waren private Haushalte von den Maßnahmen betroffen. In den Sperrbereich fielen auch einige große Ausfallstraßen im Münchner Westen. Teile der Verdistraße und Pippinger Straße, als auch die Auffahrt zur BAB 8 mussten für die Entschärfung der Fliegerbombe gesperrt werden.

Planmäßig um 20.15 Uhr konnten die Entschärfer mit ihrer Arbeit beginnen.

Trotz seiner zwei Zünder konnte der Kampfmittelbeseitiger die Entschärfung um 21:40 Uhr bekannt geben. Nach Sicherungsmaßnahmen und dem Abtransport wurde der Sperrbereich für alle Anwohner wieder freigegeben.

Insgesamt waren über 200 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz.

Betroffen von der Evakuierung waren folgende Straßen oder Teilstücke davon: Am Gänsebühel - An der Würm – Bergsonstraße – Bertha-von-Suttner-Weg – Betzenweg – Breiter Weg – Dorfstraße – Durasweg – Faistenlohestraße – Hans-Goltz-Weg – Karwinskistraße – Klarbachplatz – Lochhausener Straße – Longinusstraße – Mergenthalerstraße – Oldenbourgstraße – Oneginstraße – Passionistenstraße – Pippinger Straße – Pläntschweg – Rathochstraße – Schöppingstraße – Seldweg – Steirerstraße – Verdistraße – Widweg – Wiguläus-Hundt-Weg – Wöhlerstraße – Faistenlohestraße – Zehentstadelweg – Ziegelhofstraße

Alarmierte Einheiten und Tätigkeiten der FF München

Von der FF München waren die Abteilungen Obermenzing, Allach und Stadtmitte zur Evakuierung, die Abteilung Langwied-Lochhausen mit MOBELA-Beschallungswagen, die Abteilung Michaeliburg zur Einsatzkräfteverpflegung, sowie die Abteilung Sendling (IuK) zur Führungsunterstützung eingesetzt. Weitere Abteilungen wurden zur Wachbesetzung alarmiert.