Spritzschutz

Zur Fußball-WM 2006 wurde das Schutzkonzept gegen atomare, biologische und chemische Gefahren (ABC-Konzept) in München komplett überarbeitet.

Unter maßgeblicher Beteiligung der Berufsfeuerwehr München wurde ein neuer, leichter Schutzanzug entwickelt, der als Schutz gegen nahezu alle ABC-Gefahren dient.

Im Gegensatz zum schweren Chemieschutzanzug (CSA) ist für die Arbeit mit dem Spritzschutzanzug weder eine spezielle Ausbildung nch eine zusätzliche, ärztliche Vorsorgeuntersuchung notwendig.

Die Spritzschutzanzüge sind auf Löschfahrzeugen der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr verlastet. Somit stehen stadtweit mehrere hundert Einsatzkräfte für einen ABC-Ersteinsazu zur Verfügung.

Zusätzlich unterhält die Freiwillige Feuerwehr München bei der Abteilung Stadtmitte einen ABC-Zug für Spezialeinsätze und Messaufgaben.